Bilanzerstellung Teil II
Aufbauseminar

Seminarinhalt

Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Einsteiger, die erste praktische Erfahrungen in der Abschlusserstellung systematisieren und noch vertiefen wollen.

Das Seminar richtet sich an Bilanzersteller mit bereits einiger Erfahrung, die nicht nur das Zahlenwerk bewältigen und sich auf die die EDV verlassen, sondern auch oder insbesondere gestalten wollen. Die jahrzehntelange Erfahrung der Referenten in der Erstellung, Prüfung und Einschätzung von Bilanzen ist der Hintergrund für dieses Praktikerseminar. Es werden wichtige, oft unbeachtete Zusammenhänge z.B. im bargeldintensiven Gewerbe und im Vorfeld einer Betriebsprüfung aufgezeigt, Optimierung von Bilanzansätzen und Gewinn besprochen und eine Vielzahl von Tipps, Tricks und Anregungen für die Praxis gegeben. Betriebswirtschaftliche Themen als Vorbereitung für die Bilanzbesprechung und die tagtägliche Umsetzung im Mandantengespräch zeigen neue Möglichkeiten auf.

Handels- und Steuerbilanz – Unterschiede, die gestalten helfen

  • Gestaltungen durch Unterschiede bei verschiedenen Bilanzpositionen
  • Latente Steuern berechnen – mit latenten Steuern punkten


Strategische Ausrichtung der Bilanz

  • Bankenrelevante Kennzahlen
  • Jahresabschluss/Liquidität, Cashflow/Bonität, nachhaltiges Ergebnis/freier Cashflow
  • Eigen- und Fremdkapital als gestaltbare Größen
  • Praktische Tipps zur Verbesserung von EK


Besondere Bilanzierungsfragen

  • Immaterielle Vermögensgegenstände HB/StB
    • Aktivierung selbstgeschaffene VG
    • Aktivierung von Hard- und Software
  • Gebäude ist nicht alles
    • Aufteilung Grund und Boden und Gebäude (neue Verwaltungsverfahren)
    • Betriebsvorrichtungen erkennen und bilanzieren
    • Gestaltungsmöglichkeit Außenanlagen
    • Trennung von Erhaltungsaufwand und Herstellungskosten
    • Erkennen einer Betriebsaufspaltung und evtl. Vermeidungsstrategien
    • Ermittlung der Anschaffungskosten bei Rente und dauernde Last
    • Wirtschaftsgüter in Sonderbilanzen


  • Ansatz und Bewertung von Beteiligungen an Kapital- und Personengesellschaften und Ergebnisbuchungen
  • Vorratsvermögen
    • Von der Beurteilung der Mandanteninventur zum Bilanzansatz
    • Ermittlung und Bewertung teilfertige Arbeiten
  • Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
    • Cut off Methode
    • Verrechnungskonto Gesellschafter bewerten und gestalten
  • Rückstellungen


Kennzahlenanalyse

  • Auswahl der betriebsnotwendigen Kennzahlen und Vorarbeiten zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im GmbH-Anhang
  • Cash flow Analyse als Antwort auf die Frage: Wohin ist mein Gewinn?


Bilanzierung in schwierigem Umfeld

  • Going concern und positive Fortbestehensprognose bei negativem Eigenkapital und nicht gedecktem Fehlbetrag
  • Redepflicht des Steuerberaters


Bilanzanpassung nach Betriebsprüfung

  • Anpassungsbuchungen nach dem Prüfbericht
  • Spannungsfeld Anpassung Steuerbilanz-/ Handelsbilanz


Erste Erfahrungen mit den Anhangsangaben

  • Anhangsangaben und zusätzliche Angaben nach BilRuG

Referent(en)

Dipl.-Finw. Gerhard Wüst Steuerberater vBP
Dipl.-Finw. Gerhard Wüst Steuerberater vBP