Webinar: Änderungen zum 01.10.2022 bei Minijobbern und Midijobbern (SV-Übergangsbereich)

Seminarinhalt

Minijobber können ab 01. Oktober 2022 mehr Geld verdienen. Denn zusammen mit der Erhöhung des Mindestlohns steigt ihre Verdienstgrenze auf 520 Euro im Monat. Diese Anpassung wurde nach Auffassung des Gesetzgebers notwendig. Denn bei einem aktuellen Mindestlohn von 9,82 Euro dürfen Minijobber momentan maximal 45,8 Stunden im Monat arbeiten. Zum 01. Juli 2022 steigt der gesetzliche Mindestlohn auf 10,45 Euro und zum 01. Oktober 2022 wird der Mindestlohn dann auf 12,00 Euro pro Stunde angehoben. Durch die neue Minijob-Verdienstgrenze sind dann nur noch 43,3 Stunden im Monat möglich. Ziel der Anpassung ist es, dass Minijobber mit dem neuen Mindestlohn immer noch zehn Stunden die Woche arbeiten können. Dynamische Geringfügigkeitsgrenze: Künftig orientiert sich die Geringfügigkeitsgrenze an einer Wochenarbeitszeit von zehn Stunden zu Mindestlohnbedingungen. Durch die Erhöhung des Mindestlohns werden nicht nur die Betragsgrenzen angepasst, sondern noch einige andere grundsätzliche Änderungen eingeführt. So soll zum Beispiel die Möglichkeit des Überschreitens der Verdienstgrenze für Minijobs stark eingeschränkt und generell auf neue Prinzipien verändert werden. Ebenso sollen die Beitragsgrenzen für Midijobs ausgedehnt und die Beitragsbelastungen sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer anders gestaltet werden. Die Änderungen werden wie gewohnt in kompakter aber verständlicher Weise vorgestellt.

  • Auswirkungen des angehobenen Mindestlohns auf die Beschäftigung bei Minijobs und Midijobbeschäftigungen (SV-Übergangsbereich)
  • Neue Höchstverdienstgrenze für Minijobs und ausgeweiteter Übergangsbereich bei Midijobs
  • Neue Grundlagen bei der Beitragslastverteilung innerhalb des "Übergangsbereichs"
  • Umstellung auf das Prinzip einer "dynamischen Verdienstgrenze" bei Minijobs
  • Hinweis auf Übergangsregelungen

Referent(en)

Bernd Dondrup Krankenkassen-Betriebswirt
Bernd Dondrup Krankenkassen-Betriebswirt